Den Prospekt Ackerbau Anbauverzeichnis finden Sie hier
Jedes Jahr werden in der Schweiz Ackerbaubetriebe stark vom Hagel getroffen. Mit einer Versicherung für Ackerkulturen versichern Sie Ihre Ernte gegen Schäden durch Hagel und weitere Naturgefahren. Zudem sind auch die Wiederherstellungskosten (WHK) für beschädigtes Kulturland gedeckt.
Die SHGroup versichert rund 70% der Ackeranbaufläche in der Schweiz – schützen auch Sie Ihre Ernte mit einer passenden Versicherungslösung.
Mit einem Anbauverzeichnis können einzelne Kulturen versichert werden, wobei von einer Fruchtgattung alle Parzellen versichert werden müssen. Sie können die Versicherungssumme pro Kultur selber bestimmen. Im Schadenfall werden die betroffenen Kulturen anhand der gewählten Versicherungssumme entschädigt.
Mit einer Einzelversicherung können Sie jede Kulturart individuell versichern. Jede Parzelle, die Sie versichern wollen, wird in einem Anbauverzeichnis aufgeführt, welches Sie bis zum 30. April des laufenden Jahres bei Ihrem Agenten einreichen. Die Höhe der Versicherungssumme wählen Sie – in bestimmten Grenzen – selber. Es muss die gesamte Fläche einer Kultur versichert werden. Bei Kulturen mit mehreren Ernten – z.B. Hausgarten oder Weideland – gilt der ganze Jahresertrag als versichert.
Für diese Versicherung benötigen wir für jede Parzelle folgende Angaben:
Die Prämien richten sich nach der Schadenempfindlichkeit der versicherten Kulturen und nach der örtlichen Schadensgefahr. Die Höhe der Prämie wird zudem durch den Zehntel (Bonus/Malus-System) beeinflusst. Massgebend für die Höhe des Zehntels ist die Schadenhäufigkeit auf dem entsprechenden Versicherungsvertrag.
Die Versicherung verlängert sich automatisch von Jahr zu Jahr, sofern sie nicht bis zum 30. September gekündigt wird. Bis 30. April des Produktionsjahres benötigen wir ein Verzeichnis Ihrer aktuellen Kulturen.
Die Schadenermittlung - auch Abschätzung genannt - findet im Normalfall einige Tage nach dem Eingang der Schadenmeldung statt. Die Feststellung des Schadens erfolgt durch Experten, die selber aktive Produzenten sind. Der Schaden wird fachkundig aufgrund von Zählproben ermittelt. Nach erfolgter Abschätzung erhalten Sie ein Protokoll mit den Resultaten.
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Massgebend sind die Versicherungsbedingungen. Eine Übersicht der Leistungen finden Sie hier.
Unter dem Einfluss des Klimawandels werden die Niederschlagsmengen zunehmend unbeständiger. Dies kann sich negativ auf die Ernteerträge auswirken. Mit der Acker-Regen-Versicherung erhalten Sie einen preiswerten Versicherungsschutz für Ihre Kulturen gegen fehlende Niederschläge.
Die Acker-Regen-Versicherung deckt fehlende Niederschläge während der Vegetationsperiode der versicherten Kultur. Diese Indexversicherung orientiert sich am örtlichen Niederschlagsgeschehen. Unterschreitet die gemessene Niederschlagsmenge während eines Zeitfensters einen bestimmten Schwellenwert, wird automatisch eine Zahlung ausgelöst. Es ist dabei keine Schadenmeldung nötig.
Bei dieser Versicherungsdeckung können Sie eine Prämienverbilligung beantragen.
Für die Acker-Regen-Versicherung benötigen wir folgende Angaben für jede versicherte Parzelle:
Die Prämien der Acker-Regen-Versicherung werden anhand von historischen Niederschlagsdaten berechnet. Die Prämien hängen daher von der lokalen Verteilung der Niederschläge ab. Die Niederschlagsdaten haben eine Auflösung von +/- 1 km2.
Die Versicherung verlängert sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht vor dem 1. Oktober gekündigt wird. Bis zum 31. März muss ein aktuelles Verzeichnis der zu versichernden Kulturen eingereicht werden.
Bei fehlendem Niederschlag ist keine Schadenmeldung notwendig und es erfolgt keine Schadenermittlung vor Ort. Die Entschädigung orientiert sich am örtlichen Niederschlagsgeschehen während der Versicherungsperiode.
Sie haben Fragen zu unserem Produkt Acker Regen? Hier finden Sie die wichtigsten Antworten rund um die Anwendung, Abweichungen und Auszahlungen. Klicken Sie auf die einzelnen Fragen, um mehr zu erfahren.
Im Gegensatz zu schadensbasierten Versicherungen (bei denen die Höhe des Schadens von einer Expertin oder einem Experten auf dem Feld ermittelt wird), basieren die parametrischen Versicherung ausschliesslich auf einem Index, im Falle der Versicherungsprodukte der SH Group, auf Wetterdaten.
Parametrische Versicherungen funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Die Auszahlung erfolgt, sobald ein vordefinierter, objektiv messbarer Parameter oder eine Kombination von Parameter unter- oder überschritten wird. Entsprechend erfolgt die Auszahlung automatisch (ohne Schadenmeldung), insofern ein bestimmter Schwellenwert unter- oder überschritten wird – eine individuelle Schadensprüfung findet nicht statt.
Damit wir diese Versicherungsform in der ganzen Schweiz anbieten können, benötigen wir flächendeckende, präzise Wetterdaten. Moderne Wettermodelle ermöglichen es uns, an jedem Ort der Schweiz die relevanten Wetterinformationen bereitzustellen.
Obwohl die Schweiz über ein dichtes Netz an Wetterstationen verfügt, gibt es dennoch Regionen, in denen die nächste Station relativ weit entfernt ist oder durch geografische Hindernisse wie Hügel oder Berge vom eigenen Standort getrennt wird. Die Messwerte dieser Stationen spiegeln dann oft nicht die tatsächlichen Bedingungen am versicherten Ort wider.
Wettermodelle bieten hier einen entscheidenden Vorteil: Sie berechnen das Wetter flächendeckend und berücksichtigen dabei die Topografie, aktuelle Messdaten und physikalische Prozesse der Atmosphäre. So liefern sie für jeden beliebigen Punkt – auch abseits von Messstationen – präzisere und lokal angepasste Wetterprognosen. Deshalb verlassen wir uns nicht nur auf einzelne Messstationen, sondern nutzen Wettermodelle, um ein genaueres Bild der Wetterlage zu erhalten.
Eigene Wetterstationen liefern zwar lokale Messwerte, erfüllen aber meist nicht die hohen Anforderungen an Qualitätssicherung, Wartung und Kalibrierung, die für professionelle Wetterprognosen nötig sind. Die Stationen von MeteoSchweiz werden regelmässig überprüft, nach internationalen Standards betrieben und liefern dadurch verlässliche, vergleichbare Daten. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Wettermodelle mit präzisen und konsistenten Informationen versorgt werden. Eigene Stationen können diese Qualitätsstandards in der Regel nicht garantieren – deshalb nutzen wir ausschliesslich die geprüften Daten der offiziellen MeteoSchweiz-Stationen.
Wettermodelle berechnen das Wetter flächendeckend und berücksichtigen dabei die Topografie, aktuelle Messdaten und physikalische Prozesse der Atmosphäre. So liefern sie für jeden beliebigen Punkt – auch abseits von Messstationen – präzisere und lokal angepasste Wetterprognosen. Für das Produkt RhiresD wurden von MeteoSchweiz spezielle Verfahren verwendet, die für die Schweizer Topographie angepasst sind.
Mehr Informationen: Daily Precipitation (final analysis)
Die verwendeten Niederschlagsdaten stammen von MeteoSchweiz, der offiziellen nationalen Wetterbehörde der Schweiz. MeteoSchweiz arbeitet nach internationalen Standards und stellt sicher, dass die Datenqualität höchsten Ansprüchen genügt. Die Messmethoden und die Genauigkeit der Daten werden laufend überprüft und sind öffentlich dokumentiert.
Die Qualitätskontrolle erfolgt durch verschiedene interne und externe Prüfverfahren, um die Zuverlässigkeit der Daten sicherzustellen. Ausführliche Informationen zur Datenqualität und zu den Prüfprozessen finden Sie direkt bei MeteoSchweiz.
Unterschiede zwischen den eigenen Wettermessungen und den Angaben des Swissagroindex (SAI) können auftreten. Die Wetterdaten des SAI basieren auf Messungen von Wetterstationen des Messnetzes von MeteoSchweiz. Da diese Stationen jedoch nicht flächendeckend in der ganzen Schweiz verteilt sind, werden die Werte für jeden Quadratkilometer mithilfe von Interpolationsverfahren berechnet. Das bedeutet, dass zwischen den Stationen anhand von Modellen berechnet wird, wie die Wetterwerte an einem bestimmten Ort sind. Diese Methoden sind zwar bei weit verbreiteter und langanhaltender Niederschlagsereignisse sehr zuverlässig, können aber lokale Besonderheiten und/oder Extremereignisse nicht immer exakt abbilden. Deshalb kann es zu Abweichungen zwischen den eigenen Messungen und den interpolierten SAI-Daten kommen – besonders bei lokalen Wetterereignissen wie kleinen Gewitterzellen.
Damit wir auf dem Swissagroindex immer aktuelle Daten darstellen können, müssen wir stets tagesaktuelle Informationen zur Verfügung haben. Deshalb verwenden wir für den Swissagroindex sowohl vorläufige (RprelimD) als auch definitive Daten (RhiresD) von MeteoSchweiz.
RprelimD ist eine vorläufige, möglichst schnell verfügbare Niederschlagsanalyse. Sie wird mit den Messstationen erstellt, deren Daten praktisch in Echtzeit verfügbar sind. Dadurch kann sie bereits etwa einen Tag nach dem Niederschlagsereignis bereitgestellt werden. Allerdings stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Messungen zur Verfügung, insbesondere fehlen Messungen von Stationen, deren Daten erst später eintreffen. Dadurch ist die räumliche Abdeckung geringer und die Analyse weniger genau. RhiresD ist dagegen die nachträgliche, definitive Analyse. Sobald alle verfügbaren Messungen vorliegen – darunter auch Messungen, die nicht in Echtzeit verfügbar sind – wird der Niederschlag erneut berechnet. Dadurch hat RhiresD eine grössere Datengrundlage, ist quantitativ genauer und kann die räumliche Verteilung besser darstellen. Dafür ist RhiresD erst mit einer Verzögerung von mehr als einem Monat verfügbar.
Die Entschädigung wird auf Basis der Rhires-Daten von MeteoSchweiz berechnet. Diese Daten stehen jeweils erst mit einer Verzögerung von etwa 6 Wochen zur Verfügung. Deshalb kann die Abrechnung und Auszahlung der Entschädigung erst einige Wochen später erfolgen – voraussichtlich erst im Dezember/Januar.
Sollten Sie vorab Informationen zu Ihrer Entschädigung wünschen, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Auf Anfrage erstellen wir Ihnen einen aktuellen Zwischenstand zu Ihrer Police. Bitte senden Sie uns hierfür eine E-Mail mit Ihrer Policennummer an pflanzen@hagel.ch.
Die Wasserbilanzkarte ist derzeit nicht verfügbar, weil die Datengrundlagen nicht im benötigen Umfang geliefert werden konnten. Das hat Auswirkungen auf unsere Modelle zur Berechnung der Wasserbilanz: Diese müssen nun zuerst angepasst und sorgfältig geprüft werden. Dieser Prozess benötigt etwas Zeit. Sobald die neuen Modelle fertiggestellt und überprüft sind, können die Wasserbilanzkarten wieder zur Verfügung gestellt werden.
Da die Vegetationsperiode der meisten Kulturen nun ziemlich abgeschlossen ist, werden wir diese erst wieder ab Frühling zur Verfügung stellen.
Die Entschädigung richtet sich ausschliesslich nach den berechneten Indexwerten. Eine Auszahlung erfolgt nur, wenn der festgelegte Schwellenwert unterschritten wird. Diese Schwellenwerte basieren auf langjährigen, historischen Daten und spiegeln das durchschnittliche Trockenheitsniveau Ihrer Region wider.
Das bedeutet: Wenn es in Ihrer Region im langjährigen Mittel bereits oft trocken war und auch dieses Jahr trocken war, kann es sein, dass die Abweichung zum Durchschnitt nicht gross genug war, um eine höhere Entschädigung auszulösen. Deshalb fällt die Auszahlung trotz Trockenheit möglicherweise geringer aus.
Da Sie sich für ein parametrisches Versicherungsprodukt entschieden haben, erfolgt die Entschädigung ausschliesslich auf Basis von objektiven, im Voraus definierten Parametern. Das bedeutet, dass nicht Ihr tatsächlich eingetretener Ernteausfall oder Ihre Ablieferungsdokumente für die Schadenregulierung herangezogen werden. Es kommt auch kein Experte vorbei, um den Schaden vor Ort zu begutachten.
Dieses Vorgehen ist typisch für Index- oder parametrische Versicherungen: Die Auszahlung richtet sich einzig nach dem festgelegten Index, unabhängig davon, wie hoch Ihr tatsächlicher Schaden ist. Dass es dabei zu Abweichungen zwischen der berechneten Entschädigung (gemäss Index) und Ihrem realen Ernteausfall kommen kann, ist bekannt und wird als Basisrisiko bezeichnet.
Die Vorteile eines solchen Produkts liegen in der objektiven und transparenten Abwicklung – allerdings werden individuelle Besonderheiten, wie sie etwa aus Ihren Ablieferungsscheinen hervorgehen könnten, nicht berücksichtigt. Daher ist es leider nicht möglich, eine zusätzliche Entschädigung auf Basis Ihrer tatsächlichen Erntemenge zu erhalten.
Gewisse Daten sind auf dem Swissagroindex aktuell nicht verfügbar, weil es bei der Auslieferung der Daten zu Problemen gekommen ist. Fehlende Daten werden im Index durch einen rot schraffierten Balken gekennzeichnet. Sobald die betreffenden Daten nachgeliefert werden, werden sie selbstverständlich berücksichtigt und im Swissagroindex angezeigt. Wir arbeiten daran, die fehlenden Daten so rasch wie möglich bereitzustellen. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Der Layer von heute umfasst jeweils die Summe des Niederschlags von gestern oder dem von Ihnen ausgewählten Datum bis zu dem Datum minus 30 Tage.
Die Tagessummen des Niederschlags werden von MeteoSchweiz auf Basis von Messungen an offiziellen Wetterstationen berechnet. Dabei wird die gesamte Niederschlagsmenge erfasst, die innerhalb eines Kalendertages – in der Regel von 06:00 Uhr bis 06:00 Uhr des Folgetages – gemessen wird.
Massgebend sind die Versicherungsbedingungen. Eine Übersicht der Leistungen finden Sie hier.
Für Betriebe mit mindestens 3 ha Ackerfläche bietet die Ackerbau-Pauschalversicherung auf einfachste Weise einen umfassenden und durchgehenden Versicherungsschutz für Ackerkulturen und Kulturland gegen Hagel- und weitere Elementarschäden.
Bei Abschluss der Pauschalversicherung erhalten Sie die Tabelle «Arenwerte für die Ackerkulturen». Die in dieser Liste aufgeführten Arenwerte werden im Schadenfall in der Regel als Ersatzwert eingesetzt. Erachten Sie einen Arenwert als zu gering, z.B. bei den Kartoffeln, können Sie mit einer Zusatzversicherung höhere Werte für die entsprechende Kultur versichern. Zudem ist es notwendig, die Anbauflächen von Kartoffeln separat zu deklarieren.
Der Hausgarten zur Selbstversorgung und Saatmais können Sie innerhalb der Ackerbau-Pauschalversicherung im Rahmen einer besonderen Vereinbarung zusätzlich versichern.
Durchgehender Versicherungsschutz
Mit der Pauschalversicherung besteht ein durchgehender Versicherungsschutz, was besonders wegen der erhöhten Gefahr von Elementarschäden im Winter und Frühjahr wertvoll ist.
Für diese Versicherung benötigen wir folgende Angaben:
Die Prämien richten sich nach der Schadenempfindlichkeit der versicherten Kulturen und nach der örtlichen Schadensgefahr. Die Höhe der Prämie wird zudem durch den Zehntel (Bonus/Malus-System) beeinflusst. Massgebend für die Höhe des Zehntels ist die Schadenhäufigkeit auf dem entsprechenden Versicherungsvertrag.
Variante - Reduktion um 25%
Für Betriebe mit extensivem Anbau oder für Betriebe in höheren Lagen kann eine Versicherung mit reduzierten Werten abgeschlossen werden. In diesem Fall wird eine Reduktion von 25% auf die Prämie gewährt. Im Schadenfall wird die Entschädigung aufgrund der «Arenwerte für Ackerkulturen» zu 75% berechnet. Bei dieser Versicherungsvariante ist eine Erhöhung von einzelnen Werten nicht möglich.
Die Prämie für die Pauschalversicherung ist preiswert. Sie wird pauschal pro ha offene Ackerfläche berechnet.
Die Versicherung verlängert sich automatisch von Jahr zu Jahr, sofern sie nicht bis zum 30. September gekündigt wird. Bis zum 30. April des Produktionsjahres benötigen wir ein Verzeichnis Ihrer aktuellen Kulturen.
Die Schadenermittlung - auch Abschätzung genannt - findet im Normalfall einige Tage nach dem Eingang der Schadenmeldung statt. Die Feststellung des Schadens erfolgt durch Expertinnen und Experten, die selber aktive Produzentinnen resp. Produzenten sind. Der Schaden wird fachkundig aufgrund von Zählproben ermittelt. Nach erfolgter Abschätzung erhalten Sie ein Protokoll mit den Resultaten.
Den Prospekt Ackerbau Pauschal finden Sie hier.
Massgebend sind die Versicherungsbedingungen. Eine Übersicht der Leistungen finden Sie hier.
Die APV+ ist eine erweiterte Form der Ackerbau-Pauschalversicherung. Zusätzlich zu den Risiken der Ackerbau-Pauschalversicherung sind bei der APV+ auch Schäden infolge Trockenheit und Starkregen an Getreide, Mais, Rüben, Kartoffeln (nur Trockenheit), Ölsaaten und Eiweisspflanzen versichert. Beim Brotgetreide werden zudem Qualitätsschäden aufgrund von Auswuchs vergütet.
Bei Abschluss der Pauschalversicherung erhalten Sie die Tabelle «Arenwerte für die Ackerkulturen». Die in dieser Liste aufgeführten Arenwerte werden im Schadenfall als Ersatzwert eingesetzt. Erachten Sie einen Arenwert als zu gering, z.B. bei den Kartoffeln, können Sie mit einer Zusatzversicherung höhere Werte für die entsprechende Kultur versichern.
Durchgehender Versicherungsschutz
Mit der Pauschalversicherung besteht ein durchgehender Versicherungsschutz, was besonders wegen der erhöhten Gefahr von Elementarschäden im Winter und Frühjahr wertvoll ist.
Für diese Versicherung benötigen wir folgende Angaben:
Die Prämien der SHGroup richten sich nach der Schadenempfindlichkeit der versicherten Kulturen und nach der örtlichen Schadensgefahr. Die Höhe der Prämie wird zudem durch den Zehntel (Bonus/Malus-System) beeinflusst. Massgebend für die Höhe des Zehntels ist die Schadenhäufigkeit auf dem entsprechenden Versicherungsvertrag.
Die Prämie für die Pauschalversicherung ist preiswert. Sie wird pauschal pro ha offene Ackerfläche berechnet.
Die Versicherung verlängert sich automatisch von Jahr zu Jahr, sofern sie nicht bis zum 30. September gekündigt wird. Bis zum 30. April des Produktionsjahres benötigen wir ein Verzeichnis Ihrer aktuellen Kulturen.
Die Schadenermittlung - auch Abschätzung genannt - findet im Normalfall einige Tage nach dem Eingang der Schadenmeldung statt. Die Feststellung des Schadens erfolgt durch Expertinnen und Experten, die selber aktive Produzentinnen resp. Produzenten sind. Der Schaden wird fachkundig aufgrund von Zählproben ermittelt. Nach erfolgter Abschätzung erhalten Sie ein Protokoll mit den Resultaten.
Ein Schaden als Folge von Trockenheit muss spätestens 20 Tage vor der Ernte gemeldet werden. Sie können uns einen Schaden melden, wenn die erwartete gesamtbetriebliche Ertragsreduktion für eine Kultur voraussichtlich mehr als 30% betragen wird. Als Entscheidungshilfe kann für die Kulturen Kartoffeln, Mais, Raps, Soja, Sonnenblumen, Weizen und Zuckerrüben die Trockenheitskarte unter dem Menu Wasserbilanz auf der swissagroindex Homepage (siehe swissagroindex.hagel.ch) beigezogen werden.
Bei Trockenheitsschäden wird der verbleibende betriebliche Gesamtertrag für die betroffene Kultur auf der Basis geernteter Mengen oder aufgrund von Ertragserhebungen im Feld ermittelt.
Entschädigt wird die Differenz zwischen der Erntemenge und einem vertraglich vereinbarten Referenzertrag.
Massgebend sind die Versicherungsbedingungen. Eine Übersicht der Leistungen finden Sie hier.
Die Ackerbau-Pauschalversicherung Bio resp. Bio+ bietet einen umfassenden und durchgehenden Versicherungsschutz für Bio-Ackerkulturen und das Kulturland gegen Hagel-und weitere Elementarschäden. Mit der APV-Bio+ sind zusätzlich Schäden infolge Trockenheit und Starkregen an Getreide, Mais, Rüben, Kartoffeln (nur Trockenheit), Ölsaaten und Eiweisspflanzen versichert. Beim Brotgetreide werden zudem Qualitätsschäden aufgrund von Auswuchs vergütet.
Bei Abschluss der Pauschalversicherung erhalten Sie die Tabelle mit den Arenwerten der Ackerkulturen. Je nach Ertragspotential können die Versicherungssummen für den gesamten Betrieb oder für einzelne Kulturgruppen auf Basis von Werten «Tief», «Mittel» oder «Hoch» vereinbart werden.
Der Hausgarten zur Selbstversorgung kann im Rahmen einer besonderen Vereinbarung zusätzlich versichert werden.
Mit der Pauschalversicherung besteht ein durchgehender Versicherungsschutz, was besonders wegen der erhöhten Gefahr von Elementarschäden im Winter und Frühjahr wertvoll ist.
Verzeichnis aller Parzellen mit Bio-Ackerkulturen gemäss amtlicher landwirtschaftlicher Flächenerhebung mit Grundstückname, Kulturart und Kulturfläche.
Wahl des Referenzwertes und dem damit verbunden Arenwert «Tief», «Mittel» oder «Hoch» auf Basis der Tabelle «Werte für Bio-Ackerkulturen». Je nach Ertragspotential kann ein einheitlicher Referenzertrag für den gesamten Betrieb gewählt werden. Es ist auch möglich, den Referenzertrag pro Kulturgruppe zu wählen.
Die Versicherungssumme pro Parzelle wird anschliessend ermittelt (Kulturfläche * gewählter Arenwert)
Angabe der Fläche des Hausgartens zur Selbstversorgung sofern dieser versichert werden soll.
Die Prämien richten sich nach der Schadenempfindlichkeit der versicherten Kulturen, nach der örtlichen Schadensgefahr und dem gewählten Ertragsniveau «Tief», «Mittel» oder «Hoch». Weil in der Pauschalversicherung alle Kulturen des Betriebes versichert werden, wird gegenüber der Versicherung von einzelnen Kulturgruppen ein Rabatt gewährt. Die Höhe der Prämie wird zudem durch den Zehntel (Bonus/Malus-System) beeinflusst. Massgebend für die Höhe des Zehntels ist die Schadenhäufigkeit auf dem entsprechenden Versicherungsvertrag.
Die Versicherung verlängert sich automatisch von Jahr zu Jahr, sofern sie nicht bis zum 30. September gekündigt wird. Bis zum 30. April des Produktionsjahres benötigen wir ein Verzeichnis Ihrer aktuellen Kulturen.
Die Schadenermittlung - auch Abschätzung genannt - findet im Normalfall einige Tage nach dem Eingang der Schadenmeldung statt. Die Feststellung des Schadens erfolgt durch Experten, die selber aktive Produzenten sind. Der Schaden wird fachkundig aufgrund von Zählproben ermittelt. Nach erfolgter Abschätzung erhalten Sie ein Protokoll mit den Resultaten.
Massgebend sind die Versicherungsbedingungen. Eine Übersicht der Leistungen finden Sie hier.
Dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sie bitte Ihre regionale Agentur.
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